Schweizer Alpen – Bergwelt Gitschenen im Kanton Uri


Gitschenen ist die höchstgelegene Siedlung die ganzjährig bewohnte ist –sie liegt in der Gemeinde Isenthal im Kanton Uri, Schweiz. Nun ist die dritte Woche meines Zivildienst Einsatzes zu Ende. Was bleibt ist eine weitere, letze Woche die ich bei der Familie Walker in der Gemeinde Isenthal auf Gitschenen –arbeiten und leben werde. Eigentlich hatte ich vor eine ganze Artikel-Serie über meinen Einsatz in den Urner Bergen zu schreiben. Da ich dort aber weder Internetzugang noch Handy-Empfang habe bin ich die ganze Woche vom Online Leben abgeschnitten. An den Wochenenden fehlte mir meistens die Lust und die Zeit zum schreiben. Gut ich hätte die Artikel auch auf Papier bringen und am Wochenende eintippen können aber auch unter der Woche nachdem arbeiten in dieser Berglandschaft war ich meist zu müde um noch zu schreiben. Und um ehrlich zu sein –viel spektakuläres gibt es aus dieser Region, meiner Meinung nach auch nicht zu schreiben. Da ich aber viele Leute kenne die von der Bergwelt und deren Natur fasziniert sind und sich dadurch sicherlich für Berichte aus dieser Gegend interessieren möchte ich dennoch etwas darüber veröffentlichen.

Gitschenen bei der Wikipedia

Über Gitschenen gibt es einen Eintrag in der Wikipedia. Um grundlegendes, wie Lage und Freizeitmöglichkeiten über den Ort zu erfahren, eignet sich dieser Artikel hervorragend. Aus diesem Grund gibt es hier ein paar Auszüge aus diesem Artikel. Wie ich meine Zeit dort erlebte gibt es zu einem späteren in Form von einigen Erlebnis berichten.

Gitschenen ist die höchstgelegene Siedlung die ganzjährig bewohnte ist –sie liebt in der Gemeinde Isenthal im Kanton Uri, Schweiz. Gitschenen liegt im Westen der Gemeinde Isenthal auf einer Sonnenterrasse. Die Alp ist nur zu Fuss oder über eine Luftseilbahn erreichbar. Das Gebiet grenzt an die Kantone Ob- und Nidwalden. Der ganzjährig bewohnte Teil liegt auf einer Höhe von rund 1550 m ü. M. Auf den trockenen Magerwiesen, den Flachmooren, den Alpweiden, am Bach und im Wald von Gitschenen gibt es eine enorme Artenvielfalt auf kleinem Raum, sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren. In den Jahren 1990/91 wurden 266 verschiedene Tag- und Nachtfalter gezählt. An den Hängen des Kaiserstuhls und des Schwalmis wurde auch die mikroendemische Art einer Haarschnecke gefunden. 24 Personen (Stand 2008) leben ganzjährig auf Gitschenen. Von den sieben Familien betreiben sechs Landwirtschaft, eine führt das Gasthaus Gitschenen. Arbeitskräfte des Gasthauses Gitschenen und andere Personen leben zeitweilig hier.

Die ganzjährige Besiedlung Gitschenens begann in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, noch vor dem Bau der ersten Bahn. Die erste Generation, die hier aufwuchs, wurde in den 20er bis 40er-Jahren geboren. Von diesen Kindern leben vier bis heute hier, drei davon mit ihren Kindern und Enkeln. In den 50er bis 70er-Jahren wuchs die zweite Generation heran. Von diesen Kindern leben drei auf Gitschenen. Die Geburten der neuen Generation begannen etwas vor dem Jahr 2000. Heute (Stand 2008) leben 10 Kinder auf Gitschenen.

Tourismus auf Gitschenen

Der Tourismus ist neben der Berglandwirtschaft die wichtigste Lebensgrundlage auf Gitschenen. Schon in der frühen Besiedlungszeit und noch vor dem Bau der ersten Bahn gab es ihn. Während des Sommers weilten fast in jedem Haus fremde Gäste, während die Familien enger zusammenrückten. In einzelnen Häusern war im oberen Stock bereits eine kleine Küche eingerichtet.

In den Jahren 1955 bis 1957 wurde das Gasthaus errichtet, das bereits 1964 um das Doppelte vergrössert wurde. Gleichzeitig wurde die Luftseilbahn am heutigen Standort gebaut, sodass nun vermehrt Tagestouristen kommen konnten. In den 50er und 60er-Jahren entstanden auch die ersten Ferienhäuser, sowie ein kleiner Skilift. Inzwischen ist Gitschenen weitherum so beliebt, dass ein zweiter Gastbetrieb, das Alpstubli, eröffnet werden konnte. Mit Schlaf im Stroh sowie einzelnen Ferienwohnungen gibt es ein vielfältiges Angebot. Im Gasthaus Gitschenen entstand in den letzten rund 20 Jahren das Alpenkurszentrum. Es bietet Kurse in altem Kunsthandwerk sowie in Volksmusik an.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Die moderne Betrufkapelle wurde 1994 eingesegnet (Architekt Kurt Stalder). Mit Fenstern in vier Grundfarben und sparsam gesetzten, symbolhaften Zeichen wurde ein stark meditativer Innenraum geschaffen (künstlerische Gestaltung Paul Diethelm). Ein tragendes, gestalterisches Motiv des Kapellenbaus ist der Alpsegen, ein Gebetsruf, der auf Gitschenen seit Jahrhunderten ein Brauch ist. Auf Gitschenen gibt es einen Naturpfad, der als Rundweg angelegt ist. Er führt durch die unterschiedlichsten alpinen Lebensräume. Die Alp ist auch Ausgangspunkt für eine Reihe von lohnenden Wanderungen. Man erreicht von hier aus z. B. den Brisen, den Schwalmis, die Klewenalp oder Wolfenschiessen. Im Winter wird Gitschenen bei Skitourenfahrern als Etappenziel gewählt. Es gibt einen Skilift auf Gitschenen.

Photo by vasile23


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